Einfach wohlfühlen

Tipps für das richtige Wohnen

Energie sparen im Bad

  • Duschen statt Baden: Duschen ist üblicherweise energiesparender als Baden. Für ein Vollbad benötigen Sie durchschnittlich drei mal so viel Energie und Wasser wie für ein fünfminütiges Duschbad.
  • Warmes Wasser sparen: Versuchen Sie, warmes Wasser zu sparen. Hände waschen kann man auch mit kleineren Wassermengen, Zähneputzen und Rasieren bei fließendem Wasser verbraucht viel Energie. Den Verbrauch kann man mit wassersparenden Armaturen oder mit „Wassersparern“ (Reduzierstücke im Wasserhahn oder im Duschschlauch) vermindern. Im Gegensatz zu Warm-Kalt-Wasserhähnen helfen Einhebelmischer und Thermostatarmaturen, rasch die gewünschte Wassertemperatur zu erreichen.

Energie sparen in der Küche

  • Thermoskanne statt Warmhalteplatte: Verwenden Sie für das Warmhalten Ihres Kaffees eine Thermoskanne, sie benötigt keinen Strom.
  • Das Kochgeschirr sollte den gleichen Durchmesser wie die Kochstelle haben.
  • Der Kochtopf sollte zugedeckt sein.
  • Ein ebener Boden des Topfes verringert die Kochzeit.
  • Schalten Sie die Kochstelle rechtzeitig ab und nutzen Sie beim E-Herd die Restwärme zum Fertigkochen.

Gefrieren

  • Ob Sie einen Schrank Schrank oder eine Truhe verwenden ist Ihre persönliche Entscheidung. Beachten Sie bei der Anschaffung die Energieeffizienz des Gerätes, die mit einer Plakette ausgewiesen ist (Geräte mit der Kennzeichnung A weisen den niedrigsten Energieverbrauch auf).
  • Die Aufstellung des Gefriergerätes sollte idealerweise in einem kühleren Raum erfolgen. Auf keinen Fall soll es neben Herd oder Heizkörper aufgestellt werden oder der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
  • Die ideale Lagertemperatur für Gefriergut liegt bei -18 Grad Celsius. Tiefere Temperaturen sind in der Regel nicht erforderlich. Befüllen Sie das Gefriergerät nur mit ausgekühlten Lebensmitteln.
  • Tauen Sie Ihr Gefriergut immer im Kühlschrank auf. Die „gespeicherte Kälte“ kommt dann dem Kühlschrank zu Gute und übermäßiges Bakterienwachstum wird vermieden. Energie sparen bei Haushaltsgeräten
  • Der Stand-by-Betrieb dient oft nur der Bequemlichkeit, die teuer kommen kann. Schalten Sie daher das Gerät zumindest in den Nachtstunden mit dem Netzwerkhauptschalter aus und achten Sie beim Neukauf auf den angegebenen Standby- Verbrauch der Geräte.

Geheimer Stromverbrauch

  • Manche Geräte können auch in ausgeschaltetem Zustand Energie verbrauchen. Dies gilt oftmals für Computeranlagen, Hifi-Geräte, Niedervoltleuchten und Ladegeräte. In diesem Fall ist es am einfachsten, das Gerät mit einer schaltbaren Steckerleiste abzuschalten.

Energiesparlampen verwenden.

  • Wer Energiesparlampen nutzt, kann seine Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken.
    Als Faustregel gilt: Ersetzt man eine 60 Watt Glühlampe durch eine 11 Watt Energiesparlampe kann man über die gesamte Lebensdauer der Lampe 90 Euro Stromkosten einsparen.
    Obwohl Glühlampen im Vergleich deutlich billiger sind, erweisen sich Energiesparlampen aufgrund ihrer längeren Lebensdauer und ihres deutlich geringeren Stromverbrauchs auf lange Sicht als wesentlich günstiger.

Richtiges Lüften

  • Bei alten und schlechten Fenstern war der hygienisch notwendige Mindestluftwechsel durch die undichten Fugen von selbst gewährleistet. Entsprechend hoch war aber auch der Energie- und Wärmeverlust. Bei den heute üblichen neuen Fenstern ist der Wärmeverlust aufgrund von Wärmeschutzverglasungen und Dichtungen sehr gering. Dadurch ist der natürliche Luftaustausch unterbunden.
    Im Innenraum reichern sich die Luftschadstoffe an. Ob Staub, Feuchtigkeit, Nässe, Chemikalien aus Möbeln, Klebstoffen und Putzmitteln oder Tabakrauch, alle diese Schadstoffe führen zu reduziertem Wohlbehagen bis zu gesundheitlichen Schäden.
    TIPP: Bei dichten Fenstern öfters ans Lüften denken
  • Regelmäßiges Öffnen der Fenster hilft
    Dabei sollte man während der Heizperiode (im Sommer wird meist genug gelüftet) mehrmals täglich kurz und gründlich stoßlüften, wobei möglichst mehrere Fenster gleichzeitig ganz geöffnet werden. Bei dieser Lüftung bleiben die Wände und Möbel warm, während die verbrauchte und belastete Luft innerhalb weniger Minuten durch frische Luft ersetzt wird. Die Dauer der Lüftung um einen Luftwechsel zu erzielen, ist stark abhängig von der Außentemperatur sollte jedoch maximal 10 Minuten betragen.
  • Falsch ist es, das Fenster nur zu kippen
    Dabei dauert ein vollständiger Luftwechsel bis zu einer Stunde. Die Mauern rund um die Fenster und Möbel kühlen ab, die Heizkosten steigen. An den kühlen Bauteilen kann Luftfeuchtigkeit kondensieren und zu Schimmelbildung führen, obwohl „man dauernd lüftet“.
    TIPP: Regelmäßiges Stoßlüften erspart viele Schimmelprobleme!
    (Quelle: Klimaschutzkoordinationsstelle Wien, Landeslabor Salzburg)

Wussten Sie,da ss

  • durch die Nutzung von Sonnenenergie pro Jahr und Wohneinheit rund eine halbe Tonne an CO² eingespart wird?
  • bereits über 500 Wohneinheiten der Wohnbaugruppe über www.energiebuchhaltung. at ihre Solarerträge tagesaktuell abrufen
    können?
  • die Solaranlagen der enw seit Jahren zu den ertragreichsten in Österreich gehören?
  • die Siedlungsgenossenschaft Ennstal in Gleisdorf ihr erstes klima:aktiv Haus errichtet?
  • die Vorstädtische Kleinsiedlung den Kärntner Holzbaupreis 2007 für die Wohnanlage in Feldkirchen erhalten hat?

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