Spatenstich "Wohnbau anders"
In der Floßlendstraße erfolgte am Dienstag, dem 7. Dezember 2011 der Spatenstich für den wohl modernsten Grazer Gemeindebau.
Auf dem Areal der ehemaligen Ziegelei soll bis Frühjahr 2013 das Wohnbauprojekt von der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft ENW im Auftrag der Stadt Graz umgesetzt werden.
Nomen est omen – könnte man meinen, denn die 43 Gemeindewohnungen (plus ein Gemeinschaftsraum für Bewohner und Gäste) sind wohl die modernsten, die es künftig in Graz geben wird. „Jede Wohnung ermöglicht ein lebenslanges Wohnen und ist barrierefrei“, erklärt Wohnungsstadträtin Elke Kahr die Vorteile. Dazu kommt, dass eine Photovoltaikanlage
auf dem Dach errichtet wird, ebenso wird es eine Solartankstelle geben, der gesamte Bau entspricht den Passivhaus-Standards.
„In die Planung wurde das Kinderbüro eingebunden, außerdem wurden Studien berücksichtigt, die sich mit dem Leben und Wohnen in Gemeindebauten befasst haben“, so Kahr. Dass die Planungen für den Bau deswegen etwas länger als gewünscht gedauert haben, scheint deswegen logisch. Nun soll den modernsten Gemeindewohnungen von Graz (Kahr: „Trotzdem sind die Wohnungen leistbar.“) aber nichts mehr im Wege stehen. Was die Stadträtin mit diesem Projekt will, ist vor allem die Imageverbesserung von Gemeindewohnungen. „Leider haben diese Bauten immer noch ein eher negativ behaftetes Image. Das soll sich ändern. Ich habe aus vielen Erzählungen von Bewohnern mitbekommen, dass es innerhalb eines Gemeindebaus noch so etwas wie Zusammenhalt gibt. Das fehlt sonst schon sehr oft.“
FAKTEN ZUM MODERNEN GEMEINDEBAU
Das Projekt Wohnbau „Anders“ basiert erstmals auf einer vom städtischen Wohnungsamt in Auftrag gegebenen Studie betreffend gesellschaftlicher und sozialer
Voraussetzungen an einen kommunalen Wohnbau und wird unter anderem über einen Gemeinschaftsraum, Solartankstelle, Photovoltaikanlage und einen Quartierspark verfügen.
Quelle: Presseaussendung Büro Stadträtin Kahr